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Straßburg 1990

SCHAFFUNG GRENZÜBERSCHREITENDER MECHANISMEN ZUM SCHUTZ DER WÄLDER

Die Erste Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder in Europa fand auf Initiative von Frankreich und Finnland im Jahr 1990 in Straßburg statt. An der Konferenz nahmen 30 europäische Länder und die Europäische Gemeinschaft teil. Mehrere zwischenstaatliche Organisationen waren als Beobachter vertreten. Angesichts der Notwendigkeit eines grenzüberschreitenden Schutzes der Wälder in Europa einigten sich die Teilnehmer auf sechs Resolutionen. Gegenstand der Resolutionen von Straßburg war insbesondere die technische und wissenschaftliche Zusammenarbeit, um notwendige Daten als Grundlage für gemeinsame Maßnahmen in Europa bereitstellen zu können.

Mit den Resolutionen von Straßburg wurde die Grundlage für eine umfassende Zusammenarbeit in ganz Europa geschaffen. Außerdem stellte die Straßburger Konferenz einen wichtigen Schritt dar, mit dem die Einbeziehung wissenschaftlicher Daten in politische Aktionen zum Schutz der europäischen Wälder initiiert wurde.

Die erste Ministerkonferenz steht für den Beginn eines laufenden politischen Prozesses, dessen Ziel es ist, Vorschläge und Maßnahmen zum Schutz der Wälder in Europa und zu deren nachhaltiger Bewirtschaftung zu erarbeiten. Im Anschluss an die erste Ministerkonferenz wurden regelmäßig Treffen von den Teilnehmer der MCPFE abgehalten, um die sechs Straßburger Resolutionen umzusetzen.