Die beim UNO-Umweltgipfel 1992 in Rio verabschiedeten waldrelevanten Ergebnisse wie zum Beispiel die „Forest Principles“ führten zur Zweiten Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder in Europa. Diese fand im Juni 1993 unter dem gemeinsamen Vorsitz von Finnland und Portugal in Helsinki statt. Neben den 37 europäischen Staaten und der Europäischen Gemeinschaft waren verschiedene Organisationen aus dem Privatsektor, der internationalen Forstwirtschaft und der ökologisch orientierten Nichtregierungs-organisationen (NGOs) bei der Konferenz vertreten.
Die Allgemeine Erklärung und die vier Resolutionen von Helsinki sind Ausdruck des europäischen Herangehens an globale Umweltfragen, insbesondere die Förderung nachhaltiger Waldbewirtschaftung, die Erhaltung biologischer Vielfalt, Strategien angesichts der Folgen einer möglichen Klimaveränderung für die Wälder, und eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Reformländern Mittel- und Osteuropas.


