Warschau 2007

WÄLDER FÜR LEBENSQUALITÄT

Unter dem Motto ”Wälder für Lebensqualität” fand von 5.-7. November 2007 in Warschau, Polen, die 5. Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder in Europa (statt. Auf dieser Konferenz verabschiedeten Minister und hochrangige Repräsentaten aus 46 europäischen Ländern und der Europäischen Union die Warschauer Deklaration sowie zwei Warschauer Resolutionen: “Wald, Holz und Energie” und “Wald und Wasser”.

Die Konferenzgespräche boten den Ministeren, Delegierten und Beobachterorganisationen, den Beobachterländern sowie der Europäischen Union ein Forum für dynamische Diskussionen im Hinblick auf die politischen Herausforderungen für Europas Wälder.

Die Gipfelgespräche vermittelten die aktuellsten Informationen zur Lage der Wälder Europas, wobei insbesondere der Fortschritt der europäischen Länder bezüglich nachhaltiger Waldwirtschaft deutlich herausgearbeitet werden konnte. Es wurden konkrete Maßnahmen verabschiedet, um die nachhaltige Bewirtschaftung weiterhin sicherzustellen und den europäischen Wald im Rahmen seines Potenzials bestmöglich nutzen zu können.

Die Forstminister Europas verpflichteten sich darüber hinaus, sicher zu stellen, dass Wälder und ihre nachhaltige Bewirtschaftung einen aktiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung und zum Wohl der europäischen Gesellschaft leisten können. Insbesondere betonten die Minister die Rolle des Waldes und nachhaltiger Waldbewirtschaftung zur Bekämpfung der negativen Auswirkungen des Klimawandels, für die Energieproduktion und für den Wasserschutz.

Die Minister verabschiedeten zudem zwei Ministerverlautbarungen. Sie erklärten die Woche vom 20.-24. Oktober 2008 zur ”pan-europäischen Waldwoche 2008”. Darüber hinaus bekundeten sie ihre Solidarität mit den Menschen und Regierungen der Länder Südeuropas, die in den vergangenen Jahren unter den Auswirkungen großer Waldbrände zu leiden hatten.

”Wälder für Lebensqualität” war das Leitmotiv des Warschauer Gipfels. Im Mittelpunkt stand der ökologische, wirtschaftliche und soziale Nutzen der europäischen Wälder. Diese wichtigen Themen regten zur öffentliche Diskussion an. Die Übereinkommen betonten auch die Notwendigkeit, die Wälder Europas als regionales gemeinsames Erbe zu bewahren.